Obusse fürs Klima

10.08.2007 09:47 Uhr

WIderstand gegen Ende der Obusse in Linz

Die Österreichische Gesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (GSV) kritisiert die Pläne der Linz AG, den Obus-Betrieb aufzugeben und statt dessen Autobusse einzusetzen. "Damit will die oberösterreichische Landeshauptstadt offenbar dem negativen Beispiel von Innsbruck folgen, das durch die Einstellung des umweltfreundlichen Obusses künftig jährlich rund 2.000 Tonnen mehr CO2 produzieren wird. Es mag zutreffen, dass moderne Verbrennungsmotoren deutlich weniger Schadstoffe als ihre Vorgänger produzieren, aber die Entstehung von CO2 ist nicht zu vermeiden. Demgegenüber ist der Obus, wenn für seinen Betrieb Strom aus regenerativer Energie gewonnen wird, völlig schadstofffrei und energieeffizient, erzeugt kein Treibhausgas und fährt noch dazu nahezu geräuschlos", betont GSV-Generalsekretär Peter Kudlicza. Diese Vorteile führten international zu einer Renaissance des Obusses. In vielen Städten würden bestehende Trolleybus-Netze ausgeweitet oder neue Linien eingerichtet - etwa in Rom, wo man vor Jahrzehnten den Obus durch Dieselbusse ersetzt hatte. Damit werde auch der Öffentliche Verkehr attraktiver. Kudlicza: "Uns vorliegende Berichte zeigen, dass nach der Umstellung von Autobussen auf Obusse die Fahrgastzahlen um 10 bis 20 Prozent steigen."

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