Im Fokus der Schau stehen der junge Jawlensky und seine Verbindungen zu Künstlerkollegen wie Cézanne, Corinth, van Gogh, Gauguin, Matisse und Munch. Die Ausstellung Horizont Jawlensky präsentiert die künstlerische Entwicklung Jawlenskys vom unbekannten jungen Realisten zum weltberühmten Expressionisten mit circa 75 Werken aus seiner populärsten Schaffensphase in den Jahren von 1900 bis 1914. Um den „Horizont“ des Künstlers in dieser Zeit zu veranschaulichen, stehen seinen Gemälden aussagekräftige Werke seiner Vorbilder, die ihn in diesen Jahren maßgeblich beeinflussten, gegenüber: Vincent van Gogh, Paul Cézanne, Paul Gauguin, Henri Matisse, und viele andere. Mit jeder Reise, die der Künstler von München aus unternahm – etwa nach Frankreich, in die Schweiz oder an die Ostsee – erweiterte sich nicht nur sein Horizont, sondern kristallisierte sich auch sein ihm eigener Stil, der ihn weltberühmt machen sollte, immer deutlicher heraus. Die rasante Entwicklung endete mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs 1914, als er zusammen mit seiner Weggefährtin Marianne von Werefkin Deutschland innerhalb von 48 Stunden verlassen musste. Die Ausstellung ist eine Kooperation der Kunsthalle Emden mit dem Museum Wiesbaden, das mit mehr als 100 Werken des Malers die bedeutendste Sammlung weltweit besitzt. Auch in der Sammlung der Kunsthalle Emden nehmen Werke von Jawlensky einen zentralen Stellenwert ein.
Mitmachprojekt für Besucher: Gäste arbeiten an einem künstlerischen Projekt mit. In einem Saal der Jawlensky-Ausstellung gestalten sie mit farbigen Klebebändern Zug um Zug ein raumgreifendes farbiges Werk, inspiriert von Jawlenskys kräftigen Umrisslinien. Das Gestalten mit Klebebändern, genannt „Tape Art“, ist eine junge Kunstform aus der Street-Art-Szene der USA und in Deutschland vor allem in Berlin zu entdecken.
Für Gruppen bietet sich ein gemeinsames Erlebnis an: Nach der Einführung in die Ausstellung entdecken die Gäste ihr künstlerisches Potential. Die Informationen zu den Werken Jawlenskys werden vertieft durch eigene Erfahrungen im Atelier (maximal 20 Personen, 2,5 Stunden, 160,00 Euro zuzüglich Eintritt)
Mehr Infos zu den Reisebausteinen beim Buskontor grenzenlos: Steinkauzweg 4, D-26135 Oldenburg, Telefon (0441) 2057053, Fax (0441) 2057056, Email: bliefernich@buskontorgrenzenlos.de, www.buskontorgrenzenlos.de. (ah)