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Hexen-Trail: Schottland - mystisch, magisch, heilsam

Hexen-Trail: Schottland - mystisch, magisch, heilsam
Der neue Hexen-Trail durch ganz Schottland könnte sich zu einem touristischen Highlight im ohnehin attraktiven Schottland entwickeln.
© Foto: VisitScotland / Phil Wilkinson

In Schottland sind die Hagedusen los: Das Land der Schottenkaros hat sich auf seine Hexer-Historie besonnen und einen eigenen, vollständig verhexten Trail ausgeschrieben.


Datum:
30.09.2022
Autor:
Judith Böhnke
Lesezeit:
5 min
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Insgesamt 15 Orte in ganz Schottland wurden von VisitScotland ausgewählt und warten nun auf Besucher, die neben Abenteuergeist und Entdeckerlust auch kulturhistorisches Interesse und einen gewissen Sinn für Magie, Mystizismus und Spiritualität mitbringen.

Zumal Legenden genau jene Geschichten sind, in denen man die Wahrheit hört, wie nicht nur die Jüngeren seit dem Trickfilm-Klassiker „Merida“ wissen. Mit auf der Liste der 15 verhexten Orte auf dem Hexen-Trail ist Loch Awe. Einer Sage zufolge entstand diese „Öffnung voll Wasser“ („Loch Awe“), als eine verschlafene Hexe versehentlich das einst dort befindliche Tal überschwemmte – womit sie zugleich einen der schönsten Orte Schottalnds erschuf. Die Hügel, die Blair Castle überblicken, sollen ihrerseits eine mächtige Hexe beherbergt haben, die in der Lage war, sich in wilde Kreaturen zu verwandeln.

Geschichten rund um die Hexerei haben nichts von ihrer Faszination verloren, seit sie einige der berühmtesten Romane von Sir Walter Scott inspiriert haben. Das Haus des Schriftstellers aus dem 19. Jahrhundert, Abbotsford House, liegt ebenfalls auf dem Hexen-Trail und verfügt über eine der seltensten und wichtigsten Sammlungen von Büchern über Hexerei. Besucher von Scotts Bibliothek können noch heute seine geschätzte „Witch Corner“ sehen. Literaturliebhaber kommen aber auch in Moray Speyside kommen auf ihre Kosten: Hier können sie in einer der fünf luxuriösen Glamping-Kapseln in Macbeth’s Hillock übernachten. Hier soll kein Geringerer als William Shakespeare höchstselbst drei Hexen getroffen haben. Standesgemäß hätten diese ihn dann seinem Schicksal zugeführt, heißt es.

© Foto: VisitScotland / Phil Wilkinson

Hexen-Trail Schottland: geführte Touren buchbar

Wer Reisen zu Schottlands Hexen-Erbe plant, kann für seine Reisegäste eine ganze Reihe von geführten Themen-Touren wahrnehmen, ganz gleich ob in Städten, Nationalparks oder Inseln. Wer hier beispielsweise Invisible Cities Tours in Edinburgh auf ihrer Tour Real Women of Edinburgh begleitet, entdeckt die Geschichten zahlreicher faszinierender Frauen, die Berichten zufolge einst durch die gepflasterten Straßen von Edinburgh gingen, einschließlich sogenannter Hexen. Mit Strathsprey Storywalks geht es durch die Wälder und entlang der Pfade des Cairngorms-Nationalparks, wobei die Teilnehmer Tees aus wilden Kräutern verkosten und den lokalen Geschichten über Könige, Hexen, Feen und Wegelagerer lauschen. Guide Sarah hilft den Besuchern, die Erinnerung an die sogenannten Hexen zu ehren, indem sie sie auf die leisen Stimmen in der Landschaft einstimmt.

Hexerei sind die Heilkräfte der Natur

Schottlands magische Seen, uralte Wälder, zerklüftete Küsten und majestätische Berge machen das Land zum perfekten Ort, um die tiefe Verbindung zur Natur zu finden, für die sogenannte Hexen oft bekannt waren, sowie das Wissen um die gesundheitlichen Vorteile der Natur für Körper und Geist wiederzuerlangen. Auch dieses Wissen wartet darauf, von den Pilgern auf dem Hexen-Trial entdeckt und vielleicht wiederbelebt zu werden.

Einen wichtigen Platz in Schottlands traditioneller Heilkunst nimmt beispielsweise Seetang ein. East Neuk Seaweed bietet rund um die interessante Meerwasserpflanze verschiedene praktische Workshops an den Küstenorten in der Region Fife an. Besucher können ihre Zehen in die klaren Gewässer Schottlands tauchen und lernen, wie man nach wilden Algen sucht und mit ihnen kocht. Besucher der Glen Dye School of Wild Wellness and Bushcraft haben die Möglichkeit, in all das einzutauchen, was die magische Landschaft von Aberdeenshire zu bieten hat. Glen Dye ist ein privates Anwesen, umgeben von Wildnis und Moorland mit 30.000 Hektar atemberaubendem Land – perfekt, um die therapeutischen Kräfte von Mutter Natur zu erleben.

Zaubertränke und Rätsel

Alle Reisenden, die der Hexen-Trail mindestens zu angehenden Hexen und Zauberern macht, müssen bei Kräften bleiben – idealerweise im Rahmen eines Besuchs bei The Root of Magic in Glasgow. Im Potions Café können sich die Gäste das „Monstertoast der Monster“ schmecken lassen, an der Bar an „Wurmwarzensuppe“ nippen oder in einer Potions Cocktail Class ihr ganz eigenes magisches Gebräu zaubern.

Wenn es zum Schluss noch ein Höhepunkt sein darf – den wahrscheinlich vor allem jüngere Reisende zu schätzen wissen sollten – sei an dieser Stelle der Witchcraft and Wizardy Escape Room empfohlen. In einem Klassenzimmer voller Tricks, Rätsel, Herausforderungen und Zaubersprüche (Harry Potter lässt grüßen) müssen die Besucher eine ganze Reihe von Geheimnissen lüften, um den Fängen eines bösen Professors zu entkommen.

Das Pdf zum Hexentrail gibt es hier: Karte zum Hexen-Trail.

© Foto: VisitScotland / Phil Wilkinson
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