Die Archäologieroute "Himmelswege" wird zur vierten touristischen Markensäule des Landes Sachsen-Anhalt. Das verkündete Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff zur Wiedereröffnung des Landesmuseums für Vorgeschichte in Halle. Die dort neu gestaltete Bronzezeitausstellung mit dem Original der "Himmelsscheibe von Nebra" komplettiert die einzigartige Route, die archäologisch Sehenswertes im Süden Sachsen-Anhalts verbindet. "Die Himmelswege gehören aufgrund ihres Alleinstellungsmerkmals und des Imagegewinns für unser Land zu den touristischen Highlights. Nirgendwo anders in Deutschland sind derart sensationelle Funde auf so engem Raum zu erleben", sagte Haseloff. Deshalb werde das bisherige touristische Schwerpunktthema "Himmelswege" in den Rang der touristischen Markensäule erhoben - gleichbedeutend mit den bisherigen Markensäulen "Straße der Romanik", "Blaues Band" und Gartenträume". Damit verbunden ist unter anderem die nationale und internationale Vermarktung als "Premium-Produkt" des Landes. So startete der Minister in der vergangenen Woche eine Plakatkampagne, mit der auf insgesamt 170 Großflächenplakaten für das neue touristische Aushängeschild geworben wird. "Mit den 'Himmelswegen' ist der Kulturtourismus in Sachsen-Anhalt noch breiter aufgestellt. Das zeigt auch die gute Resonanz bei Reiseveranstaltern und Touristen", betonte Haseloff. Die "Himmelswege" verbinden das Sonnenobservatorium Goseck, das Steinkammergrab Langeneichstädt, das archäologische Erlebniscenter "Arche Nebra" am Fundort der Himmelsscheibe sowie das Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle. Die Schaffung der infrastrukturellen Voraussetzungen zur touristischen Erschließung der "Himmelswege" haben Wirtschaftsministerium und EU in den vergangenen Jahren mit rund 10,5 Millionen Euro gefördert.
"Himmelswege" werden touristische Markensäule
Neue Archäologieroute künftig international vermarktet.