Kent: Neues für Busreisegruppen in 2014

09.10.2013 15:22 Uhr
Visit Kent
© Foto: Visit Kent

Das RDA-Mitglied Visit Kent hat anlässlich des 800. Jubiläums der „Magna Carta“ in 2015 („Große Urkunde der Freiheiten“) für Busreisegruppen eine spannende Themenroute mit vielen historischen und spannenden Sehenswürdigkeiten aufgelegt.

Reisegäste besuchen die ehrwürdige Canterbury Kathedrale, die zum UNESCO Weltkulturerbe zählt. Der damalige Erzbischof Stephen Langton war ein Feind von König John und schloss sich den rebellischen Baronen und Bischöfen an, um die Macht des Königs einzugrenzen. Sein Input ist in dem ersten Absatz der Carta zu lesen, wo es um die Rechte und Freiheiten der englischen Kirche geht. Viele Bauwerke und Gebäude in Canterbury, die Zeugen dieser Ereignisse waren, sind heute zu besichtigen – unter anderem  die römische Stadtmauer, die normannische Burg, St. Augustine’s Abbey, Eastbridge Hospital, die Black Friars (Sitz des Canterbury Heritage Museums) sowie St. Martin’s Church (die älteste Gemeindekirche Englands in kontinuierlicher Benutzung).

Reisegruppen können weiter den Spuren der „Magna Carta“ in Kent folgen, unter anderem in Faversham (Sitz von Englands ältester und größte Brauerei, Shepherd Neame, gegründet 1698), wo eine Kopie der „Magna Carta“ aus dem Jahr 1300 sowie eine Dauerausstellung im Rathaus zum Thema zu besichtigen sind. Rochester Kathedrale beherbergt das Textus Roffensis – ein angelsächsisches Manuskript, das den ersten englischen Recktskodex von circa 604 n.Chr. beinhaltet, von dessen Prinzipien die „Magna Carta“ inspiriert wurde. Rochester Castle, mit dem höchsten Bergfried Englands, wurde im Jahr 1216 von König John belagert. Dover Castle wurde auch im Jahr 1216 von König Louis von Frankreich belagert, der zur Hilfe der rebellischen Baronen nach England eilte.

Die „Magna Carta Libertatum“ wurde vom englischen König John Lackland am 15. Juni 1215 bei Runnymede (20 Kilometer westlich von London) unterzeichnet. Sie gilt als die wichtigste Quelle des englischen Verfassungsrechts, welche dem damaligen englischen Adel seine Rechte gewährte. Die „Magna Carta“ verbriefte grundlegende politische Freiheiten des Adels gegenüber dem englischen König, dessen Land seinerzeit aus Lehen des Papstes Innozenz III bestand. Der Kirche wurde die Unabhängigkeit von der Krone garantiert. Das Dokument wurde vom König nur auf erheblichen Druck der rebellierenden Barone angenommen. Weitere Informationen unter http://www.visitkent.co.uk. (ah)

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