Damit kann die Sommersaison 2009 an das Rekordergebnis von 2008 anknüpfen: So vermeldete das Statistische Bundesamt für Juli einen Anstieg der Übernachtungen in Beherbergungsstätten mit mehr als acht Betten einschließlich Touristikcamping um 1,5 Prozent, für August um 2,5 Prozent. Deutschland schrieb bei den Gesamtzahlen (In- und Auslandsgäste) von Januar bis August mit 253,2 Millionen Übernachtungen ein leichtes Minus von 0,4 Prozent. „Mit Blick auf die derzeitige Krise der Wirtschafts- und Finanzwelt sind bei einer Gesamtbetrachtung des Deutschlandtourismus die Rückgänge im Vergleich zu anderen Branchen gering“, so Reinhard Meyer, Präsident des Deutschen Tourismusverbandes e.V. Eine differenzierte Betrachtung zeigt, dass vor allem der Geschäftsreisen- und Tagungsmarkt mit Einbußen zu kämpfen hat. Hinzu kommt, dass alleine von Januar bis August 4,7 Prozent weniger Übernachtungen durch ausländische Gäste – vor allem aus Übersee – getätigt wurden. Eine Entwicklung, welche sich bereits ab Mitte 2008 abzeichnete. Besonders beliebt waren in diesem Sommer Wander- und Fahrradtouren, aber auch die Küsten von Nord- und Ostsee. (js)
Reiseland Deutschland behauptet Pole Position
Deutschland ist und bleibt das beliebteste Reiseziel der Deutschen. Die aktuellen Daten bestätigen dies: Rund 85 Prozent aller Übernachtungen wurden von Januar bis August 2009 von Deutschen getätigt.