Von unglaublichen Erfindungen über Geheimcodes und außergewöhnliche Missionen bis hin zur Arbeit der Nachrichtengeheimdienste erhält der Besucher spannende Einblicke in die geheime Welt der Spionage. Zu sehen sind weltweit einzigartige, funktionsfähige Unikate wie beispielsweise die
Enigma IV: Die Rotor-Chiffriermaschine wurde im Zweiten Weltkrieg von der deutschen Wehrmacht zur Verschlüsselung von Funksprüche eingesetzt. Zwischen Mythos und Realität bewegt sich die Darstellung von Agenten und Topspionen - sowohl aus der Weltgeschichte als auch aus Kino und Literatur – und zeigt, wie lebendig das Thema ist.
Aber auch die allgegenwärtige Brisanz im Umgang mit persönlichen Daten im privaten und öffentlichen Raum ist ein wichtiges Thema. Die Ausstellung möchte aufklären und den Besucher sensibilisieren, wie nah uns die hochentwickelte Technik tatsächlich ist und welches Potenzial sich auch angesichts der weltweiten Datenspeicherung über das Internet dahinter verbirgt. Das Gesicht der Spionage hat sich verändert; damit ist das Thema heute für jeden einzelnen brandaktuell. Die tagespolitischen Diskussionen und Schlagzeilen erhalten in der Ausstellung ebenso einen zentralen Platz.
Die Sonderausstellung ist vom 1. Februar bis 31. März 2014 im Foyer des Auswanderermuseums BallinStadt zu sehen, täglich von 10.00 bis 16.30 Uhr. Führungen und Vorträge sind auf Anfrage buchbar. Weitere Infos unter http://www.ballinstadt.de. (ah)