Stürmischer Messeverlauf bei der Seatrade Europe 2003

13.11.2003 11:38 Uhr

Europäische Kreuzfahrt- und Fährschifffahrtsbranche zeigt sich zuversichtlich

Sowohl die europäische Kreuz- und Flusskreuzfahrtindustrie als auch die Fährschifffahrtsbranche erlebten in den vergangenen zwei Jahren schwierige Zeiten. Die Nachwirkungen des 11. Septembers 2001, die Irakkrise, SARS, die weltweite Wirtschaftsflaute sowie regional widrige Witterungsbedingungen hatten erhebliche Auswirkungen auf die gesamte Branche. Im Rahmen der Kongressmesse Seatrade Europe, die vom 29. bis zum 31. Oktober 2003 im Hamburger Congress Centrum CCH stattgefunden hat, wurde jedoch deutlich, dass das maritime Tourismusgeschäft wieder Aufwind verspürt. Über 2100 Führungskräfte aus 53 Ländern trafen sich auf der zweiten Seatrade Europe in Hamburg, um über die Zukunft der Branche zu diskutieren sowie alte und neue Geschäftskontakte zu pflegen. Rund 600 Delegierte informierten sich im Rahmen des Fachkongresses über die neuesten Trends und Entwicklungen. Damit wurde die Resonanz im Vergleich zur ersten Seatrade Europe vor zwei Jahren um über 10 Prozent übertroffen. Europa, so der Tenor der Diskussionen, gilt als der Wachstumsmarkt der Zukunft. Zwar kämen heute weniger als 25 Prozent aller Kreuzfahrtpassagiere aus Europa, wie Charles M. Bauccio von der Kreuzfahrtreederei Festival Cruises in seinem Vortrag zur Lage der europäischen Kreuzfahrtindustrie feststellte. Diese Zahl werde sich jedoch Untersuchungen zu Folge bis Ende des Jahrzehnts deutlich erhöhen. Und auch Wolfgang Coym, Geschäftsführer der Hapag Lloyd Kreuzfahrten GmbH, glaubt, dass in Europa noch enormes Potenzial schlummert: "Ein Wachstum von 9,2 Prozent allein im deutschen Kreuzfahrtmarkt im Jahr 2002 spiegelt nur ansatzweise die Zukunftssausichten wider." Ähnlich positiv beurteilte Dr. Arndt-Heinrich von Oertzen, Geschäftsführer von TT-Line die Perspektiven der Fährschifffahrtsbranche insbesondere in der Ostsee. "Wir erwarten eine zunehmende Nachfrage nach Passagierkapazitäten vor allem durch die bevorstehende Integration der baltischen Staaten in die EU und den Wachstumsmarkt Russland." Dabei gehe der Trend auch weiterhin in Richtung immer größerer, schnellerer und flexibel einsetzbarer Fährschiffe. Infos: Seatrade Tobi Ingram Tel: 040 – 69 79 63 80 events@seatrade-global.com www.seatrade-global.com

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