Im bundesweiten Ranking liegt Sachsen damit auf Platz 9 und kann sich über eine stabile Entwicklung freuen. Dagegen müssen die touristischen Spitzenreiter unter den deutschen Bundesländern – Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen – mit Rückgängen von -2,5 bis -4,5 Prozent kämpfen. „Damit erweist sich der Tourismus in Sachsen erneut als konstante Wirtschaftsgröße im Land“, so Andreas Lämmel MdB, Präsident des Landestourismusverbandes Sachsen e.V. (LTV). Um den Kurs auch weiterhin zu halten, setzt der LTV auf leistungsfähige Strukturen in den Reiseregionen sowie Qualität und Innovation bei Ausstattung und Service touristischer Anbieter. Die Entwicklung der einzelnen sächsischen Reiseregionen ist sehr differenziert. Ein Übernachtungsplus erzielten von Januar bis August 2009 die Oberlausitz (+5,2), das Vogtland (+1,0) sowie das Erzgebirge (+0,9). Minuswerte mussten hingegen die Sächsische Schweiz, das Sächsische Elbland sowie das Sächsische Burgen- und Heideland verzeichnen. Ähnlich gestaltet sich die Lage bei Sachsens kreisfreien Städten. Hier wirken sich vor allem Buchungsrückgänge im Geschäftsreise- und Tagungsbereich auf die Gesamtbilanz aus. (js)
Tourismus als konstante Wirtschaftskraft
Auch in turbulenten Zeiten zeigt sich der Tourismus in Sachsen als stabile Wirtschaftsgröße im Land. In den ersten acht Monaten des Jahres buchten 3,8 Millionen Gäste 10,3 Millionen Übernachtungen.