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Tourismus: Bundesregierung kürzt Mittel für Deutschlandtourismus

Für den Neustart des Deutschlandtourismus brauche es mehr, nicht weniger Geld, so DTV-Geschätsführer Norbert Kunz
© Foto: Deutscher Tourismusverband e.V. (DTV)

Laut dem aktuellen Haushaltsentwurf will die Bundesregierung die Mittel für den Deutschlandtourismus kürzen, was Kritik der Branche hervorruft.


Datum:
24.03.2022
Autor:
Thomas Burgert
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Die neue Bundesregierung will in ihrem Haushaltsentwurf für das laufende Jahr die Mittel für den Deutschlandtourismus absenken, wie mit Blick auf die Erste Lesung zum Haushalt des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz bekannt wurde. „Wir brauchen nicht weniger, sondern deutlich mehr Mittel für den Neustart des Deutschlandtourismus“, sagte Norbert Kunz, der Geschäftsführer des Deutschen Tourismusverbandes (DTV) in einer sreten Stellungnahme.

Die Bundesregierung habe sich in ihrem Koalitionsvertrag klare Ziele zur Stärkung der Tourismusbranche gesetzt, so Kunz weiter. Dazu gehöre insbesondere das Modernisierungsprogramm „Zukunft Tourismus“ für Neu- und Wiedergründungen. Jetzt müssten den Worten auch Taten folgen, forderte Kunz. „Wir brauchen gerade jetzt einen Schub für Innovationen, für Digitalisierung, für Qualitätssteigerung und für die nachhaltige Ausrichtung des Tourismus. Das wäre ein echter Rückenwind beim Neustart des Tourismus in diesem besonderen Jahr.“

DTV sieht das Parlament gefordert

Kunz bezeichnete es als unverständlich, dass die Bundesregierung in dieser schwierigen Lage die Tourismusmittel insgesamt um elf Millionen Euro absenken wolle. Laut DTV soll der Haushaltstitel zur Leistungssteigerung im Tourismusgewerbe nur noch 1,62 Millionen Euro betragen. Das sei eine Million Euro weniger als 2021. „Damit wäre ein Tourismus-Innovationsprogramm nicht finanzierbar“, sagte Kunz. Auch die Mittel für die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) sollen um zehn Millionen Euro auf 34,5 Mill. Euro abgesenkt werden, obwohl gerade jetzt eine stärke Werbung für das Reiseland Deutschland auf den Auslandsmärkten dringend notwendig wäre. „Besonders im Städtetourismus fehlen die Gäste aus dem Ausland. Jetzt ist der Deutsche Bundestag gefordert, in den anstehenden Beratungen zum Bundeshaushalt die Mittel für den Deutschlandtourismus deutlich anzuheben“, appellierte Kunz.

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