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Tourismus: Neue Brücke verkürzt Fahrtzeit nach Dubrovnik

Durch den bau der Brücke ist Dubrovnik schneller zu erreichen
© Foto: Kroatische Zentrale für Tourismus/ Damir Fabijanić

Die Pelješac-Brücke verkürzt die Fahrzeit in den Süden des Landes, vor allem bei Rundreisen mit dem Besuch von Dubrovnik profitieren Busreisen davon.


Datum:
28.07.2022
Autor:
Thomas Burgert
Lesezeit: 
3 min
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Mit der Eröffnung der Pelješac-Brücke wird der Süden Kroatiens besser mit dem Rest des Landes verbunden. Die neue Brücke schafft eine bessere Verkehrsanbindung nach Dubrovnik sowie der gesamten Halbinsel Pelješac. Die Brücke hat eine Länge von 2,4 Kilometer, eine Breite von 21 Meter und eine Höhe von 55 Meter. Das Brückenkonzept umfasst eine vierspurige Straße mit einer Fahrspur und einer Stoppspur auf jeder Seite.

Mit der Brücke werde die Fahrzeit zwischen den beiden Punkten der kroatischen Nationalstraße D8 erheblich verkürzt, so die Kroatische Zentrale für Tourismus. Bisher betrug die Fahrzeit über einer Stunde, nun wird die Fahrzeit auf 20 Minuten geschätzt. Da man mit der Brücke auch die kurze Fahrt über das Staatsgebiet von Bosnien-Herzegowina – das nicht zur EU gehört – umgeht, entfallen künftig Grenzkontrollen.

„Der Bau der Pelješac-Brücke ist eines der wichtigsten strategischen Projekte in der Geschichte Kroatiens. Das bedeutet eine noch bessere Verkehrsanbindung von Dubrovnik, unserer touristischen Perle und einem der beliebtesten Reiseziele Kroatiens, sowie der gesamten Halbinsel Pelješac. Das Reisen durch diesen Teil des Landes wird von nun an viel praktischer und angenehmer sein“, sagte der Direktor der Kroatischen Zentrale für Tourismus, Kristjan Staničić. Unter der Brücke sei die Durchfahrt für große Kreuzfahrtschiffe in Richtung Neum gewährleistet.

Die Gesamtinvestitionen in dieses Projekt belaufen sich nach kroatischen Angaben auf 526 Millionen Euro, der Anteil der europäischen Mittel an der Finanzierung betrage 357 Millionen Euro. Die Brücke wurde damit zwar größtenteils mit Geldern der EU bezahlt, gebaut wurde sie jedoch von einem chinesischen Staatskonzern.

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