Ausblick 2021: Touristiker könnten sich schnell erholen

Nach dem ersten harten Lockdown klingelte in einigen Branchen im Sommer wieder kräftig die Kasse, zeigt eine Analyse von SumUp - das könnte sich den Experten zufolge im kommenden Jahr wiederholen
© Foto: CHROMORANGE/Ernst Weingar…/picture-alliance

Der Finanztechnologie-Anbieter im Bereich digitale Zahlungen SumUp analysierte die Entwicklung des Corona-Jahres 2020 für Klein- und Kleinstunternehmen in verschiedenen Branchen.


Datum:
04.01.2021
Autor:
Anja Kiewitt

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Mit einem Wachstum von 154 Prozent konnten touristische Dienstleister die Einbrüche ihrer Transaktionszahlen, die durch die restriktiven Reiseverbote beim ersten harten Lockdown im Frühjahr 2020 entstanden, im Sommergeschäft ausgleichen. Diese Entwicklung wird sich vermutlich auch nach dem aktuellen, erneuten Lockdown wiederholen, prophezeit SumUp. Der Finanztechnologie-Anbieter im Bereich digitale Zahlungen analysierte dazu die Entwicklung des Geschäftsjahres 2020 für Klein- und Kleinstunternehmen in verschiedenen Branchen.

Schnell erholt: Hotels, Restaurants und Outdoormärkte

Auch Hotelbetreiber verzeichneten demnach ein Wachstum um 64 Prozent bei ihren Zahlungsvorgängen. Cafés und Restaurants steigerten ihre durchschnittlichen Transaktionszahlen während der Sommermonate im Vergleich zum Jahresbeginn um 66 Prozent. Outdoor-/Wochenmärkte verzeichneten ein Plus von 123 Prozent, während die Anzahl der Zahlungsvorgänge von Foodtrucks um 104 Prozent anstieg.

Weiter am Boden: Musik-, Konzert- und Kinobranche

Im Bereich Entertainment zeigt sich dagegen, dass sich weder die Musik- noch die Konzert- oder Kino-Branche trotz leichter Lockerungen bisher vom Lockdown erholen konnten. Sie verzeichnen durchschnittlich minus 21 Prozent an Zahlungsvorgängen. Klare Verlierer der Pandemie sind Taxiunternehmen. Vermutlich aufgrund der ohnehin schon geringeren Mobilität der Deutschen im Jahr 2020, die zum Schutz vor Viren häufig lieber auf das eigene Auto oder das Fahrrad zurückgriffen, wiesen sie rückläufige Transaktionszahlen um minus 58 Prozent auf, stellt SumUp fest.

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