Bayern: Busunternehmen bleiben nicht im Regen stehen

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Die Folgen des Coronavirus schlagen neben vielen Wirtschaftszweigen auch direkt auf Bayerns Busunternehmen durch.


Datum:
17.03.2020

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Zu den gesunkenen Fahrgastzahlen im Reiseverkehr kommen nun Einnahmeausfälle durch die Schließung sämtlicher Schulen in Bayern und dem damit zum Erliegen kommenden Schulbusverkehr. Verkehrsministerin Kerstin Schreyer erklärte hierzu: „Wir lassen unsere Busunternehmen nicht im Regen stehen und geben ihnen die nötigen Mittel an die Hand, um finanziellen Einbußen schnell zu überbrücken. Gleichzeitig unterstützen wir auch die Landkreise.“

Angesichts der Auswirkungen des Coronavirus auf die Busunternehmen werde deshalb die Abschlagszahlung für den Ausgleich im Ausbildungsverkehr für das Jahr 2020 vorgezogen. Eigentlich war sie erst zum 15. Juli fällig, nun kann sie schon kommende Woche beantragt werden, schreibt das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr in eine Pressemitteilung. Zudem solle sie schnell zur Auszahlung kommen. Die Abschlagszahlung liegt bei 40 Prozent des zuletzt gewähren Ausgleichs, den die Unternehmen dafür erhalten, die Zeitfahrkarten für Schüler und Auszubildende zu vergünstigen. Insgesamt liegt die Summe für ganz Bayern bei rund 35 Millionen Euro. „Wir handeln schnell und umfangreich“, erläutert Schreyer. „Da viele Unternehmen sowohl im öffentlichen Personennahverkehr als auch im Reiseverkehr aktiv sind, profitiert eine Vielzahl der Busunternehmen von dieser Maßnahme.“ Die Unternehmen können ab jetzt bei den jeweiligen Bezirksregierungen die Auszahlung der Abschlagszahlung formlos beantragen.

Und auch die Landkreise erhalten schnell zusätzliche finanzielle Spielräume. Neben dem Abschlag, den die Verkehrsunternehmen direkt erhalten, bekommen auch Landkreise und kreisfreie Städte eine Abschlagszahlung auf die jährliche ÖPNV-Zuweisung des Freistaats Bayern. „Wir geben den Landkreisen und Städten somit die Möglichkeit, bereits ab dieser Woche ihre Verkehrsunternehmen vor Ort beim Ausgleich der Betriebskosten schneller zu unterstützen“, fügte Schreyer hinzu. Eigentlich hätten die Landkreise und kreisfreien Städte erst wie üblich Mitte Mai 40 Prozent des letztjährigen Ausgleichs erhalten. Nun erhalten sie schon Mitte März 75 Prozent der Vorjahressumme. (ts)

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