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Corona-Krise: Verlängerter Lockdown belastet Reisebranche

Nicht erst am Ankunftsflughafen in Deutschland, wie hier in München, sollen Reiserückkehrer künftig gestestet werden, sondern bereits im Land der Abreise
© Foto: Lino Mirgeler/picture alliance/dpa

Am Markt wird befürchtet, dass geringe Impfraten in Europa der Reisebranche wohl noch länger zusetzen werden.


Datum:
23.03.2021
Autor:
dpa/Anja Kiewitt
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Der seit Monaten andauernde Lockdown in Deutschland wird angesichts steigender Corona-Infektionszahlen bis zum 18. April verlängert, dies wurde in der Ministerpräsidentenkonferenz heute Nacht beschlossen. Für Auslandsurlauber soll eine generelle Testpflicht zur Voraussetzung für eine Rückkehr nach Deutschland eingeführt werden, aber keine pauschale Quarantänepflicht. Am Markt wird befürchtet, dass geringe Impfraten in Europa der Reisebranche wohl noch länger zusetzen werden.

Kritik am Mallorca-Tourismus

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hatte die Bundesregierung massiv für die Streichung Mallorcas von der Liste der Risikogebiete und die Aufhebung der Reisewarnung kritisiert. "Das ist jetzt nicht die Zeit für Reisen", sagte Laschet am frühen Dienstagmorgen in Düsseldorf nach fast zwölfstündigen Bund-Länder-Beratungen. Denn gerade der grenzüberschreitende Reiseverkehr berge die Gefahr, dass sich auch noch gefährlichere Coronavirus-Varianten als die britische Mutante in Deutschland ausbreiten könnten. Die Aufhebung der Reisewarnung für Mallorca habe auch zu vielen Diskussionen bei den Bund-Länder-Gesprächen geführt, weil es "hier eine Ungleichbehandlung mit deutschen Tourismusorten gibt", sagte der CDU-Bundesvorsitzende. Das hätte man "sich ersparen können", wenn man bis nach Ostern gewartet hätte.

Corona-Test vor Rückreise im Ausland

Nun aber würden sich viele Menschen auf Mallorca treffen. Er erwarte von der Bundesregierung, dass die Verpflichtung der Airlines auf Tests der Mallorca-Rückkehrer noch vor dem Abflug von der Insel sichergestellt sei und die Urlauber das Virus nicht wieder nach NRW brächten. Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) habe Vorsorge getroffen und mit den Geschäftsführern der großen NRW-Flughäfen gesprochen, um "Modalitäten für Tests auch nach der Landung vorzubereiten", sagte Laschet. "Und die werden sie auch durchführen."

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