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DVF: Elektromobilität auf einem guten Weg

Die Elektromobilität sieht das Deutsche Verkehrsforum auf einem guten Weg, hingegen müsse eine Wasserstoffindustrie erst aufgebaut werden (Symbolbild)
© Foto: Solaris Bus & Coach

Das Deutsche Verkehrsforum sieht in der Aufnahme des Straßenverkehrs in den EU-Emissionshandel einen wichtigen Schritt, warnt aber vor Wettbewerbsverzerrungen.


Datum:
15.12.2021
Autor:
Thomas Burgert
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Man unterstütze das Ziel der Europäischen Union, den Kontinent bis zur Mitte des Jahrhunderts klimaneutral aufzustellen, teilte das Das Deutsche Verkehrsforum (DVF) nach einem digitalen Austausch mit Frans Timmermans, dem Vizepräsidenten der EU-Kommission. Der Mobilitätssektor werde „seinen Teil jedoch nur dazu beitragen können, wenn es eine wirkliche Wende in der Energie-, Kraftstoff- und Antriebstechnologie gibt“ betonte das DVF. Dies müsse „in kurzer Zeit gelingen und europäisch abgestimmt erfolgen“, betonte das DVF-Präsidium.

„Wir begrüßen ausdrücklich die geplante Aufnahme des Straßenverkehrs in den EU-Emissionshandel. Das ist ein entscheidender Schritt in Richtung einer einheitlichen, umfassenden und effizienten CO2-Bepreisung. Allerdings muss die EU sicherstellen, dass alle Einnahmen aus dem Emissionshandel im Verkehr und aus anderen CO2-Bepreisungsinstrumenten verpflichtend in die technologische Transformation des Mobilitätssektors investiert werden“, betonte Raimund Klinkner, der Präsident des Deutschen Verkehrsforums. Das „Fit for 55“-Paket bezeichnete er als einen „wichtigen Treiber für eine gesteuerte Transformation des Mobilitätssektors“.

DVF fordert eine abgestimmte Umsetzung in ganz Europa

Eine notwendige Umstellung hin zu einem klimaneutralen Europa betreffe viele Bereiche, so das DVF. Im Mobilitätssektor sei dies die Ladeinfrastruktur, der Ausbau von erneuerbaren Energien, Wasserstoff und E-Fuels, der Ausbau der Schiene und Wasserstraße, des ÖPNV, des Radverkehrs und der Digitalisierung. „Während die Elektromobilität auf einem guten Weg ist, sind sowohl die globale Wasserstoffindustrie als auch eine Industrie für synthetische Kraftstoffe erst noch aufzubauen. Dafür brauchen wir Anreize, unterstützende Regulierungen und eine abgestimmte Umsetzung in ganz Europa“, sagte Klinkner weiter.

Um internationale Wettbewerbsverzerrungen zu vermeiden, solle die EU außerdem ein Fein-Tuning der Regulierung vornehmen. Das betreffe zum Beispiel die Nutzungspflicht für nachhaltige Kraftstoffe.

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