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Alternative Kraftstoffe: Tankstellen dürfen HVO100 verkaufen

29.05.2024 08:56 Uhr | Lesezeit: 3 min
HVO-Bus der DB in Niedersachsen
HVO könne einen Beitrag zur CO2-Senkung bei der Bestandsflotte leisten, so der ADAC
© Foto: Moritz Frankenberg/dpa/picture-alliance

Ab Mittwoch, 29. Mai, darf der Kraftstoff HVO100 an den Tankstellen in Deutschland verkauft werden, Tankstellen rechnen vor allem mit einer gewerblichen Nutzung.

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Die dafür notwendige Verordnung wurde am Dienstag, 28. Mai, im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Der ADAC begrüßte die Freigabe als wichtigen Beitrag zur CO2-Senkung bei der Bestandsflotte. In Deutschland sind laut Kraftfahrt-Bundesamt heute gut 14 Millionen Autos, Busse, Lkw und andere Fahrzeuge mit Dieselmotoren unterwegs.

Der neue Kraftstoff aus wasserstoffbehandelten alten Pflanzenölen und Fettresten senkt den CO2-Ausstoß von Dieselfahrzeugen um rund 90 Prozent. ADAC-Technikpräsident Karsten Schulze sagte, allein mit E-Autos ließen sich die Klimaziele nicht erreichen, es brauche auch klimafreundlichere Kraftstoffe für Bestandsfahrzeuge. Dafür sei HVO100 „ein weiterer, großer Schritt“.

Der ADAC rechnet damit, dass der neue Sprit an den Tankstellen langsam schrittweise eingeführt wird. Der Preis je Liter dürfte bis zu 20 Cent über dem herkömmlichen B7-Diesel und damit etwa auf dem Niveau des sogenannten Premiumdiesels liegen.

Der Bundesverband Energie-Mittelstand (Uniti), bei dem 40 Prozent der Straßentankstellen organisiert sind, erwartet, dass HVO100 in der Anlaufphase für Flottenbetreiber besonders interessant ist: Damit können sie CO2-Vorgaben mit bestehenden Fahrzeugen leichter erreichen. Auch der Bundesverband freier Tankstellen (BfT) sieht hier großes Potenzial: „Wir schätzen, dass 80 Prozent der HVO-Nutzung gewerblich sein wird.“

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