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Bushersteller: Traton plant ein modulares Baukastenprinzip

Durch eine Neuausrichtung soll die Ertragskraft von MAN Truck & Bus gesteigert werden
© Foto: MAN

Der Nutzfahrzeugkonzern Traton will seine Profitabilität verbessern, zudem erwartet man durch den Wandel zur E-Mobilität auch neue Geschäftsmöglichkeiten.


Datum:
19.05.2022
Autor:
Thomas Burgert
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Der Nutzfahrzeughersteller Traton – zu dem die Marken MAN und Scania gehören – hat sich für 2024 das Ziel einer Umsatzrendite von neun Prozent gesetzt. Dazu beitragen sollen „höhere Volumen, weiteres Wachstum im Vehicle-Services-Geschäft, der erfolgreiche Abschluss der Neuaufstellung von MAN Truck & Bus sowie weitere Effizienzgewinne“, insgesamt soll die Profitabilität verbessert werden, erklärte die Traton Group nach einem „Capital Markets Day“ am Donnerstag, 19. Mai.  

Unter anderem werde man schrittweise ein gemeinsames modulares Baukastensystem für Lkw und Busse aller Marken einführen, erklärte die Traton Group. In den kommenden Jahren sollen die Fahrzeuge von Scania, MAN, Volkswagen Caminhões e Ônibus (künftiger Unternehmensname: Volkswagen Truck & Bus) und Navistar zunehmend auf einem Traton-Baukastensystem basieren. Der neue modulare Baukasten soll eine „effiziente und markenübergreifende Entwicklung, Einkauf, Produktion und vor allem einfache Integration verschiedener Fahrzeugkomponenten über standardisierte Schnittstellen in die jeweiligen Modelle der Marken“ ermöglichen. Ziel ist es, mehr Gleichteile zu nutzen.

Verschiebung des Geschäftsmodell durch E-Mobilität

Mit der Neuausrichtung soll auch die Ertragskraft von MAN Truck & Bus gesteigert werden, hier strebt man eine strategische Umsatzrendite von acht Prozent an. Dieses Ziel soll durch ein „vollständig überarbeitetes Produktportfolio auf dem Markt“ unterstützt werden.

Zudem gab Traton bekannt, dass sich der Wandel zur E-Mobilität auch auf das Vehicle-Services-Geschäft der Gruppe auswirken werde und man hier positive Effekte erwartet. So könne das etablierte Servicenetz der Traton-Marken zusätzliche Kundengruppen für komplexe Reparatur- und Wartungsarbeiten erschließen, was gleichermaßen für neue Komponenten wie Batteriesysteme gelte. Das Geschäftsmodell könne sich so „stärker von Produkten zu Dienstleistungen“ verschieben.

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