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Erfolgreiche Nachrüstung

Abbiegeassistenten können das Leben von Fußgängern und Radfahrern retten.
© Foto: Daimler AG

Wie Daimler Buses mitteilt, wurden allein in Deutschland bereits mehr als 250 Nachrüst-Systeme von Abbiegeassistenten der Servicemarke Omniplus in Omnibusse von Mercedes-Benz und Setra eingebaut.


Datum:
27.01.2021
Autor:
Mireille Pruvost
Lesezeit: 
1 min
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Der Abbiegeassistent warnt Busfahrer beim Abbiegen vor sich bewegenden Objekten auf der Türseite und schützt damit vor allem Fußgänger und Radfahrer. Herzstück ist ein Nahbereichs-Radarsensor: Unmittelbar hinter der Vorderachse angebracht, überwacht er eine seitliche Zone von bis zu drei Metern Breite. Das Assistenzsystem deckt bei stehendem Fahrzeug eine Länge von acht, bei fahrendem Bus sogar eine Länge von zwölf Metern ab, darunter auch einen Streifen seitlich vor dem Fahrzeug. Damit wird der gesamte Bereich erfasst, in dem Fahrradfahrer und Fußgänger gefährdet sind, wenn der Bus in diesem Moment eine Kurvenfahrt einleitet. Der Radarsensor erfasst mehrere stationäre und bewegliche Zielobjekte gleichzeitig.

Der nachrüstbare Abbiegeassistent ist bis zu einer Geschwindigkeit von 30 Stundenkilometern wirksam und arbeitet mehrstufig: Befindet sich ein bewegliches Objekt in der seitlichen Überwachungszone, wird der Fahrer im Bruchteil einer Sekunde optisch informiert. In Blickhöhe leuchtet an der A-Säule auf der Türseite eine LED gelb auf. Sie lenkt die Aufmerksamkeit des Busfahrers intuitiv auf die Situation neben seinem Fahrzeug. Ist gleichzeitig der Blinker rechts gesetzt, leuchtet die LED rot auf, zusätzlich wird ein Warnton erzeugt.

Der Abbiegeassistent wird automatisch beim Einschalten der Zündung aktiviert und ist nicht abschaltbar. Seine robuste Radartechnik gilt im Unterschied zu anderen Technologien als unempfindlich gegenüber Umwelteinflüssen wie Regen, Nebel, Schnee, Lichtreflexe oder Verschmutzung und arbeitet rund um die Uhr bei Tag und Nacht. Die verwendeten Komponenten sind langlebig. Der Abbiegeassistent kann in allen Solo- und Gelenkomnibussen von Mercedes-Benz - mit Ausnahme von Minibussen - und Setra mit CAN-Datenbus und FMS-Schnittstelle nachgerüstet werden und ist förderfähig.

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