Kein einheitliches Vorgehen zu Covid-19 im Tourismussektor

© Foto: d_odin/stock.adobe.com

Die Tourismusminister der EU-Mitgliedstaaten haben sich über mögliche gemeinsame Maßnahmen bezüglich der Corona-Pandemie beraten, um der Tourismusindustrie und den Verbrauchern mehr Vertrauen bei Vorgehensweisen und Planungssicherheit zu geben.


Datum:
01.10.2020
Autor:
Theresa Siedler
Lesezeit: 
3 min

NOCH KEINE Kommentare

jetzt mitdiskutieren



Wie der RDA Internationaler Bustouristik Verband berichtet, konnten sich die Minister aber leider nicht auf eine gemeinsame Empfehlung einigen. Einig waren sich die Minister einzig darin, dass es eine engere Abstimmung innerhalb der EU bezüglich Reisewarnungen, Quarantänevorschriften und der Durchführung von Test geben solle.

Zwar werden sich die zuständigen Minister für Gesundheit und Inneres ebenfalls in den kommenden Tagen mit dem Thema befassen, ein einheitliches europäisches Vorgehen scheint aber weiterhin nicht in Sicht, schreibt der RDA in einer Mitteilung. In diesem Zusammenhang müsse außerdem erwähnt werden, dass Maßnahmen zum Schutz der öffentlichen Gesundheit in die Zuständigkeit der einzelnen Mitgliedstaaten fallen. Die deutsche Ratspräsidentschaft hatte die EU-Mitgliedstaaten gebeten, ein kooperatives und koordiniertes Vorgehen zur Eindämmung der Corona-Pandemie zu erarbeiten, um damit auch die Reisebeschränkungen auf das jeweils notwendige Mindestmaß zu reduzieren.

HASHTAG


#Corona

MEISTGELESEN


KOMMENTARE


SAGEN SIE UNS IHRE MEINUNG

Die qualifizierte Meinung unserer Leser zu allen Branchenthemen ist ausdrücklich erwünscht. Bitte achten Sie bei Ihren Kommentaren auf die Netiquette, um allen Teilnehmern eine angenehme Kommunikation zu ermöglichen. Vielen Dank!


NEWSLETTER

Newsletter abonnieren und keine Branchen-News mehr verpassen.


www.omnibusrevue.de ist das Online-Portal der monatlich erscheinenden Zeitschrift OMNIBUSREVUE aus dem Verlag Heinrich Vogel, die sich an Verkehrsunternehmen bzw. Busunternehmer und Reiseveranstalter in Deutschland, Österreich und der Schweiz richtet. Sie berichtet über Trends, verkehrspolitische und rechtliche Themen sowie Neuigkeiten aus den Bereichen Management, Technik, Touristik und Handel.