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Paketer: Optimistischer Ausblick bei Service-Reisen

Kristiane Heyne Strauch und Karl Heyne (vorne im Bild) bilden zusammen mit Adriano Matera und Claudia Pascher-Kneissl die Geschäftsführung von Service-Reisen
© Foto: Service-Reisen

Service-Reisen hat die vergangenen Monate dazu genutzt, sich neu zu strukturieren, für die kommende Reisesaison zeigt man sich durchaus zuversichtlich.


Datum:
08.02.2022
Autor:
Thomas Burgert
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Der Paketer Service-Reisen hat sich in den vergangenen Monaten neu aufgestellt. „Die vergangenen zwei Jahre haben wir nahezu ständig in einer absoluten Ausnahmesituation verbracht“, erklärte Karl Heyne, Mitglied der Geschäftsführung. „Seit 2019 arbeiten wir bekanntermaßen an der Modernisierung unseres Unternehmens. Strukturen, Prozesse, IT: Wir haben jeden Bereich von Grund auf analysiert und neu gedacht, um uns ‚fit4future‘ zu machen“, fuhr Heyne fort und ergänzte, dass dies ein langfristig angelegtes Projekt ist, dessen erste und wichtigste Phase mit dem Start ins neue Jahr erfolgreich abgeschlossen wurde.  

Dazu gehört, dass am 21. Januar 2022 Claudia Pascher-Kneissl (57) und Adriano Matera (47) in die Geschäftsführung berufen wurden. Beide sind bereits seit mehreren Jahren bei Service-Reisen in verantwortlichen Positionen tätig. „Die Erweiterung der Geschäftsführung bedeutet einen wichtigen Wandel in unserer Unternehmensstruktur und -kultur“, sagte Geschäftsführerin Kristiane Heyne-Strauch. Die Anforderungen, die man an eine zukunftsfähige Aufstellung von Service-Reisen herausgefunden und definiert habe, seien „komplexer und vielschichtiger, so dass wir uns sehr darüber freuen, mit Frau Pascher-Kneissl und Herrn Matera zwei erfahrene Gruppenreise-Experten für unser Unternehmen gewonnen zu haben, die mit ihrer Expertise den weiteren Auf- und Ausbau entscheidend prägen werden“. 

Gründung der Service-Reisen CH GmbH

Zudem kamen im vergangenen Jahr mit einem Schreiben des Bundesministeriums für Finanzen zusätzlich finanzpolitische Unwägbarkeiten mit bisher ungewissem Ausgang hinzu. „Die geplante Doppelbesteuerung von Non-EU-Kunden bedeutete für uns einen signifikanten Wettbewerbsnachteil im internationalen Gruppengeschäft“, sagte dazu Heyne-Strauch. Man habe „unter Hochdruck“ an einer für Kunden und Leistungsgeber gleichermaßen praktikablen Lösung suchen müssen, um „auch weiterhin attraktive Produkte zu marktgerechten Preisen anbieten zu können“. Mit der Gründung der „Service-Reisen CH GmbH“ im vergangenen Jahr habe man dann einen Weg gefunden, der sich für alle Beteiligten positiv auswirken werde. „Wir haben unsere deutschen Kunden und unsere Leistungsgeber informiert, dass wir die gebuchten Reisen ab 1. April auf die Service-Reisen CH GmbH überführen. Das eine Umstellung wie diese Fragen aufwirft, ist uns bewusst“, erklärte Pascher-Kneissl. Da das Gruppenreisegeschäft von Service-Reisen seit jeher sehr individuell auf Kunden und deren Anforderungen zugeschnitten sei, stehe „jedes Mitglied der Geschäftsführung natürlich persönlich oder telefonisch für ein Gespräch zur Verfügung“, fügte Adriano Matera hinzu. Auf der Website www.servicereisen.com/faq_schweiz hat der Paketer zudem Antworten auf häufig gestellte Fragen zusammengestellt.

Durchaus positiv blickt man in Gießen derzeit auf die Geschäftsentwicklung in dieser, als auch der kommenden Saison. „Natürlich verheißen die gerade europaweit durchgeführten Lockerungen einen baldigen Aufschwung im Reiseverkehr“, sagte Pascher-Kneissl und Adriano Matera berichtete: „Wir erhalten gerade vermehrt Anfragen für diese Saison und haben dementsprechend unsere Programme für Sommer und Herbst nochmals ausgebaut und angepasst, um kurzfristig unsere Kunden mit attraktiven Angeboten zu unterstützen.“

„Wir glauben an die Saison 2022“

Aus diesem Grund sind seit Beginn des Jahres auch alle 140 Mitarbeitenden wieder in Vollzeit im Einsatz. „Wir glauben an die Saison 2022, denn die Vorausbuchungen sind gut und wir gehen von einem kontinuierlichen Anstieg der Buchungen ab April auch für Sommer und Herbst 2022 aus“, zeigte sich Karl Heyne optimistisch. Für 2023 erwartet man sogar noch eine Steigerung zum in der Firmengeschichte bisher erfolgreichsten Jahr 2019.

„Wir sind uns sicher, dass wir uns auf dem RDA Ende April in Köln treffen werden“, so Karl Heyne. Man wolle dort „endlich wieder über das sprechen, was uns allen am Herzen liegt: reisen, grenzüberschreitend, mit Planungs- und Durchführungssicherheit – ganz gleich, in welches Land die Kunden auch fahren oder fliegen möchten“.

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