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Kroatien: Kleine Städtchen - viel zu sehen

Die kleinen Städte Kroatiens sind als Kleinode in einzigartiger Landschaft bekannt.
© Foto: iStock/Dreamer4787

Kroatien macht auf seine malerischsten Städtchen aufmerksam - und stellt einige Highlights vor.


Datum:
31.08.2022
Autor:
Judith Böhnke
Lesezeit: 
5 min
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Mit beeindruckenden Altstädten, historischen Gebäuden, kleinen Häfen und mal mehr, mal weniger Trubel in den Straßen und Gassen, ist Kroatien ein wahres Mekka für Städtereisende. Das Mittelmeerland hat neben den bekannten und sehr beliebten Städten, wie Zagreb, Split oder Dubrovnik, die die Touristen seit Jahren in ihren Bann ziehen, noch viele mehr zu bieten. Fernab der Touristenmassen lassen sich unzählige Kleinstädte mit sehr besonderem Charme und einer familiären Nähe zu den Einheimischen entdecken. Jede erzählt eine eigene Geschichte, ob direkt an der Küste mit traumhaften Stränden oder im Landesinneren umgeben von einer bezaubernden Landschaft aus Weinbergen und Olivenhainen.

Die engste Gasse der Welt in Vrbnik

In der Kleinstadt Vrbnik auf der Insel Krk gibt es viel zu entdecken – dazu gehört sicherlich die Klančić – die engste Gasse der Welt. Ob sie mit ihren ca. 40 Zentimetern an der schmalsten Stelle tatsächlich die engste Gasse der Welt ist, lässt sich nicht nachweisen, doch der Stolz der Einwohner auf ihre Klančić lässt diese Gedanken schnell in den Hintergrund rücken. Vor dem Durchgang steht eine Infotafel mit den wichtigsten Daten zur Sehenswürdigkeit. Die Stadt Vrbnik befindet sich auf einem steil abfallenden Karsthügel knapp 50 Meter über der Adria und hält architektonisch und kulinarisch einiges mehr für Urlauber bereit: Die Häuser sind wie eine Weintraube angeordnet und gruppiert, wodurch kleine und verwinkelte Gassen mit vielen Gewölben und Meerblick entstehen. Die Stadt ist außerdem berühmt für ihren köstlichen Weißwein namens Vrbnička Žlahtina, den jeder Weinkenner einmal in seiner Heimatstadt getrunken haben sollte. Zusätzlich lassen sich regionale Olivenöle, Honige, Marmeladen, Grappa und Trüffelprodukte in den kleinen gemütlichen Läden der beeindruckenden Altstadt Vrbniks erwerben.

Hoch hinaus in Motovum

Motovum ist eine kleine Stadt im nödlichen Teil Istriens auf einem 280 Meter hohen Hügel. Wie das Städtchen scheinbar aus dem Horizont herausragt, sieht sehr beeindruckend aus. Auf dem Hügel, dem Mittelpunkt Motovums, führt die enge Gasse namens Gradisol: Vorbei an kleinen Läden mit regionalen Produkten, historischen Bauwerken und durch die alten Tore hinter den Stadtmauern endet der Spaziergang im wunderschönen Altstadtkern mit Glockenturm, Pfarrkirche und Palast. Der Glockenturm wurde bereits im 13. Jahrundert erbaut und ragt mit seiner Zackenkrone hoch hinaus. Gleich daneben steht die Pfarrkirche des heilligen Stephans aus dem 17. Jahrhundert sowie der romanisch kommunale Palast. Doch bei Kultur muss es nicht bleiben: Im nahegelegenen Mirna-Tal finden besonders sportbegeisterte Urlauber tolle Wander- und Radrouten. Die kroatische Küche wird in Motovum in den schnuckeligen Restaurants und traditionellen Weingütern großgeschrieben und so kommen sicherlich alle Urlauber “geschmacklich” auf ihre Kosten.

Eine ganz besondere Atmosphäre in Bale

Auch die Kleinstadt Bale liegt in der Region Istrien und befindet sich nur sieben Kilometer entfert von der Adriaküste auf einem Karsthügel umgeben von Weinbergen und Olivenhainen. Durch den Torbogen lässt sich der wunderschöne Altstadtkern mit seinen typisch verwinkelten und engen Gassen entdecken. Hier können besonders geschichts- und kunstinteressierte Besucher ihren Durst nach Wissen stillen. Auf dem Mon Perin Hill, dem Mittelpunkt der Stadt, steht das Kartsell aus dem 15. Jahrhundert. Bis 1612 war es im Besitz der Familie Soardo, bis es an die Familie Bembo überging und daher heute den Namen Palazzo Soardo-Bembo trägt. Die Festung ist ein wahres Schmuckstück und wurde erst im Jahr 2012 komplett renoviert. Der historische Stadtpalast stellt heute das Rathaus dar und ist gleich gegenüber des Karstells und in der Nähe der neobarocken Pfarrkirche der Heilligen Jungfrau Maria zu finden. Im Stadtkern herrscht eine sehr besondere Atmosphäre, die auf viele Künstler inspirierend wirkt. In den kleinen Lädchen der Stadt können die verschiedensten Werke der Künstler bestaunt und erworben werden. Auch musikalisch enttäuscht Bale nicht! Jährlich im Sommer findet das erfolgreiche Last Minute Open Jazz Festival statt und begeistert mit unzähligen Musikern aus der ganzen Welt, erstklassigem Wein, guter Unterhaltung und natürlich bezaubernder Musik.

Gegen den Strom in Primošten

Klein aber fein:  Zwischen den Tourismusmagneten Šibenik und Trogir liegt die malerische Kleinstadt Primošten, die mit ihren vielen privat geführten Unterkünften und der damit einhergehenden Nähe zu den Einheimischen überzeugt. Im 16. Jahrhundert wurde Primošten mit dem Festland durch eine Brücke verbunden. Später wurde ein Damm errichtet und die Stadt weitete sich auf das Festland aus. Auf dem höchsten Punkt der Halbinsel steht die Pfarrkirche Sveti Juraj (deutsch Sankt Georg), welche bereits im Jahre 1485 erbaut wurde. Um in die Altstadt und zur Kirche zu gelangen, muss zunächst das Stadttor durchquert und das Labyrinth aus engen Gassen durchdrungen werden. Die Treppenstufen rauf zur Kirche lohnen sich für die Aussicht definitiv! Besonders Badeurlauber werden sich in der Küstenstadt mit den traumhaften Stränden wohlfühlen. Vielfältige Sport- und Freizeitmöglichkeiten, wie z.B. Beachvolleyball oder Tauchkurse werden angeboten – da ist für die ganze Familie etwas dabei! Am Abend lädt die Uferpromenade zu einem romantischen Spaziergang ein. Außerdem ist Primošten bekannt für den heimischen Babic Wein. Diese Rebsorte wird im Umland der Stadt in den einzigartigen Weingärten von Bucavac Veliki angebaut und ist auf jeden Fall ein Ausflug wert. Der köstliche Wein kann in den zahlreichen Restaurants Primoštens zu lokalen Spezialitäten, wie z.B. dem Hummer nach Primoštener Art verzerrt werden.

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