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Tourismus: Sorge um Weihnachts- und Silvestergeschäft

Mit Sorgen blickt die Tourismuswirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern auf das Weihnachts-, Silvester- und Wintergeschäft (Symbolbild)
© Foto: Arco Images/picture-alliance

In Mecklenburg-Vorpommern geht die Tourismuswirtschaft von einem verhaltenen Wintergeschäft aus, auch für die Saison 2022 sind die Buchungszahlen noch verhalten, wie eine aktuelle Umfrage zeigt.


Datum:
03.12.2021
Autor:
Thomas Burgert
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Die Tourismuswirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern blicke „besorgt auf das Weihnachts-, Silvester- und Wintergeschäft“ erklärte der Landestourismusverband. Laut einer Umfrage des Verbandes unter rund 300 Unternehmen, sei für rund 60 Prozent der Beherbergungsbetriebe das Weihnachts- und Silvestergeschäft maßgeblich für eine stabile Wirtschaftslage. „Wenn es ausfällt, drohen viele Unternehmen in eine finanzielle Schieflage zu geraten“, sagte Tobias Woitendorf, Geschäftsführer des Landestourismusverbandes. Nur für knapp 18 Prozent der Beherbergungsbetriebe und 19 Prozent der Freizeitanbieter spielt das Feiertagsgeschäft keine Rolle in der Gesamtbilanz; rund 19 Prozent der Beherbergungsbetriebe sagen, dass die finanziellen Verluste ohnehin nicht mehr auszugleichen sind. Bei den Freizeitanbietern sind es 31 Prozent.

Unternehmen rechnen nicht mit weiteren Buchungen

Der Buchungstand für Weihnachten in den Häusern liegt laut der Umfrage bei rund 30 Prozent. Die erwartete Auslastung mit 32 Prozent nur geringfügig höher. Für Silvester seien die Betriebe aktuell rund 64 Prozent ausgelastet. Die erwartete Auslastung liegt nur noch bei 63 Prozent. „Unterm Strich sagen die Zahlen, dass die Unternehmen weder mit weiteren Buchungen noch überhaupt mit einem Jahresendgeschäft rechnen. Das ist bitter, denn zum Jahresende herrschte vor der Pandemie in Mecklenburg-Vorpommern stets Hochkonjunktur“, sagte Woitendorf weiter.

Zurückhaltendes Buchungsverhalten für die Hauptsaison 2022

Nach den Erwartungen an das Urlaubsjahr 2022 gefragt, nehmen jedes dritte Beherbergungsunternehmen (34 Prozent) und jedes fünfte Freizeitunternehmen (19 Prozent) an, dass es erfolgreicher als das Vorjahr sein wird. 41 Prozent der Beherbergungsbetriebe (33 Prozent der Freizeitanbieter) nehmen an, dass das Jahr 2022 auf dem Niveau vom Vorjahr liegen wird; neun Prozent der Beherbergungsbetriebe und sogar 23 Prozent der Freizeitanbieter nehmen an, dass das Jahr 2022 weniger erfolgreich als das Vorjahr wird. 16 Prozent der Beherbergungsbetriebe und 25 Prozent der Freizeitanbieter können derzeit noch keine Prognose abgeben. Mit 46 Prozent stellt fast die Hälfte der Beherbergungsbetriebe zudem ein zurückhaltendes Buchungsverhalten für die Hauptsaison 2022 fest.

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